News
www.gewerkschaftsjugend.ch
Neue Website für Lehrlinge aufgeschaltet – SGB-Bestseller neu aufgelegt:
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Nachholbildungen gezielt fördern
Es wird erwartet, dass der Bundesrat in der Sommersession seinen Vorschlag zum Weiterbildungsgesetz dem Parlament übergibt. Für Travail.Suisse ist es unabdingbar, dass das Weiterbildungsgesetz in Zukunft einen Beitrag zur Nachholbildung von Personen leistet, insbesondere von Personen, die über keinen beruflichen Erstabschluss verfügen. Dazu schlägt Travail.Suisse eine Bestimmung vor, welche Bund und Kantone zusammen mit den Organisationen der Arbeitswelt zu Massnahmen verpflichtet, die erwerbstätige Personen ohne berufliche Grundbildung auf die anderen Qualifikationsverfahren (Nachholbildung) vorbereiten.
Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik, Travail.Suisse
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Wiedereinstieg ins Erwerbsleben interessiert Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller Couleur
An den beiden Frühlingssessionen des Parlaments bot der Schlussbericht zum Projekt «Expérience ReProf» Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation der Arbeitnehmenden, die Gelegenheit, mehrere Nationalrätinnen und -räte in Bern für die Problematik des Wiedereinstiegs ins Erwerbsleben zu sensibilisieren – mit Erfolg, denn etwa ein Dutzend von ihnen beschloss, einen parlamentarischen Vorstoss einzureichen. Bis heute wurden acht Vorstösse in Zusammenhang mit dem Wiedereinstieg ins Erwerbsleben eingereicht, die von Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller Couleur unterzeichnet wurden. Travail.Suisse freut sich über diese Reaktion auf das Thema.
Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik, Travail.Suisse
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Im Blickpunkt
Newsletter N°2
Berufsbildung
Bitte beachten Sie unsere Kurzumfrage unter Punkt 9!
- Berufsbildungsfonds in Gefahr
- Zweijährige Grundbildung mit Attest (EBA)
- Zukunft der höheren Berufsbildung
- Weiterbildung - braucht es dafür ein Gesetz?
- Klares Ja für HarmoS aus Sicht der Arbeitnehmenden
Jugendliche im Übergang ins Erwerbsleben - Stand Case Management Berufsbildung
- Fakten und Zahlen zur Berufsbildung in der Schweiz
- Kurzbefragung zur Website Bildungsgewerkschaften.ch
- Kalender
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Archiv
Newsletter N°1
Berufsbildung
- Übersicht Berufsreform
- Berufliche Grundbildung: Ausbilden lohnt sich für Lehrbetriebe
- Zweijährige Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest
- Herabsetzung des Jugendschutzalters
- Lehrstellenbarometer
- Kantonale Berufsbildungsgesetze: aktueller Stand
- Kalender
Berufsbildung Schweiz
Mit dem revidierten Berufsbildungsgesetz, das seit Januar 2004 gilt, soll einerseits die Arbeitsmarktfähigkeit der Arbeitnehmenden gefördert, andererseits die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und Branchen erhöht werden. Damit dies gelingt, müssen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt gemeinsam Massnahmen ergreifen und diese koordinieren. Eine dieser Fördermassnahmen besteht in der Schaffung des «Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden», das von den Gewerkschafts-Dachverbänden Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB) und Travail.Suisse getragen und vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) unterstützt wird. Seitens der Arbeitgeber und der Wirtschaft ist als Pendant dazu SQUF entstanden.
Kernpunkt der Berufsbildungsreform ist die Neugestaltung der über 300 Berufe, die es in der Schweiz gibt. Dafür wurden und werden neue Berufsfelder geschaffen und neue Verordnungen erarbeitet, welche die alten Berufsreglemente ersetzen. Zudem sind die Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Kunst (GSK) sowie Landwirtschaft integriert worden. Weitere wichtige Neuerungen des Gesetzes sind die 2-jährige Attestlehre, eine stärkere Verankerung der Nachholbildung sowie eine höhere Durchlässigkeit. Weiter hat man die Finanzierung auf neue Grundlagen gestellt, Berufsbildungsfonds eingerichtet und neue Rahmenlehrpläne erstellt.
Das «Netzwerk Berufsbildung der Arbeitnehmenden» sieht sich als Vermittler zwischen dem BBT und den Verbänden der Arbeitnehmenden. Es zeigt Möglichkeiten und neue Wege in der Berufsbildung auf, informiert über den Sinn und Zweck des revidierten Gesetzes, es erklärt die geltenden Regelungen und Verfahren, motiviert, vernetzt und unterstützt die an der Berufsbildung Beteiligten. Zu den Aufgaben des Netzwerkes gehört überdies die Öffentlichkeitsarbeit. Mehr dazu...
Die Berufsbildung in der Schweiz
Die Schweizerische Berufsbildung zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Arbeitswelt und der öffentlichen Hand aus, zwischen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt. Eine Zusammenarbeit, die ständiger Innovation bedarf: Mit dem revidierten Berufsbildungsgesetz, mit Massnahmen zur Erhöhung des Lehrstellenangebots, mit der Entwicklung der Berufsmaturität, mit der Integration der Berufe Gesundheit, Soziales, Kunst und mit der Förderung neuer Bildungsangebote für die Informations- und Wissensgesellschaft.
Das Berufsbildungssystem Schweiz:
- Grafik BBT als PDF
- Educa mit Links (detaillierte Darstellung als PDF: hier)
- Leistungsbereich Berufsbildung: siehe auch Website des BBT
Siehe auch: Unsere Standpunkte zur Bildungspolitik
Berufliche Grundausbildung
In der beruflichen Grundbildung werden die folgenden Bildungstypen unterschieden:
- zweijährige Grundbildung mit eidgenössischen Berufsattest
- drei- bis vierjährige Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) – Ausbildung auf Sekundarstufe05II
- Berufsmaturität mit EFZ und erweiterter Allgemeinbildung
Siehe auch:Unsere Standpunkte zur Grundausbildung
Berufliche Weiterbildung
Ziel von Weiterbildung ist es einerseits, das berufliche Können zu erweitern und so die Arbeitsmarktfähigkeit zu erhalten, und andererseits auch die persönliche Entwicklung voranzutreiben.
Die Weiterbildung auf der Tertiärstufe qualifiziert für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit oder aktualisiert vorhandene Qualifikationen. Im Tertiärbereich unterscheidet man grundsätzlich zwischen Hochschulbildung (Uni, ETH, FH) und Höherer Berufsbildung (BP, HFP, HF).
Höhere Berufsbildung
In der höheren Berufsbildung existieren folgende Weiterbildungsmöglichkeiten:Siehe auch:Unsere Standpunkte zur Weiterbildung

