Standpunkte Bildungspolitik
Die Krux mit den Dienstleistungsberufen
Das duale Berufsbildungssystem, Typ Meisterlehre, eignet sich vorzüglich für die gewerblichen und industriellen Grundbildungen. Hier hat diese Ausbildungsform ihre Wurzeln und in diesem Wirtschaftssektor wurde sie zum heutigen Erfolgsmodell entwickelt. Die Berufsfelder sind klar geschnitten und es bestehen Verbände, denen diese eindeutig zuzuordnen sind. Mit den Fachverantwortlichen in den kantonalen Berufsfachschulen ist man bestens bekannt und vernetzt.
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Bildungspolitische Herausforderungen
SGB-Kongress vom 5./6.November 2010: Die Überwindung der im OECD-Vergleich ausgeprägten sozialen Ungleichheit von Bildungs-chancen in der Schweiz ist bildungspolitisch zentral. Der Rechtsanspruch aller Jugendlicher auf eine genügende Bildung und der Zugang aller Arbeitnehmer/innen zur Weiterbildung ist für deren Zukunft, aber auch für die Zukunft des Landes und insbesondere für dessen sozialen Zu-sammenhalt relevanter als die im allgemeinen prioritär diskutierte „Exzellenz- und Eliten-Förderung im globalen Markt“. Den Gewerkschaften kommt dieser Aufgabe eine besondere Bedeutung zu.
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Wettbewerbsvorteil, nicht Auslaufmodell!
(Nicht nur) persönliche Betrachtungen zur Schweizer Berufsbildung...
Prof. Michèle Rosenheck, Leiterin Berufsbildung, Kaufmännischer Verband Schweiz
Beitrag für die Publikation „Berufsbildung: Auslaufmodell oder Zukunftsporjekt“ des Kaufmännischen Verbandes Zürich (Schriftenreihe des KVZ 1/10)
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Migration oder Bildungsstrategien?
Der schweizerische Arbeitsmarkt rechnet in den nächsten Jahren mit einem Ar-beitskräftemangel. Befürchtungen bestehen vor allem im Hinblick auf den Ge-sundheitsbereich , den Lehrerberuf und die MINT-Bereiche . Ein möglicher Arbeitskräftemangel fordert neben der Migrationspolitik auch die Bildungspo-litik heraus. Travail.Suisse präsentiert mit diesem Artikel einige Grundüberle-gungen und benennt prioritäre Massnahmen.
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Kein Widerspruch zwischen Praxis und Theorie
Am 21. April 2010 fand in Bern die Fachtagung «Zukunft Bildung Schweiz» statt, organisiert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung. Ziel der Tagung war es, ausgewählte Aspekte des Weissbuchs „Zukunft Bildung Schweiz“ zu diskutieren.
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Soziale Ungleichheit überwinden
Das Bildungssystem soll soziale Ungleichheit überwinden helfen. Jede seiner Stufen kann dazu einen Beitrag leisten, wenn in die Qualität der Bildungsvermittlung genügend investiert wird. Allein kann das Bildungssystem soziale Ungleichheit jedoch nur dämpfen, nicht überwinden. Thesen von Peter Sigerist
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Autonomie: Für wen?
Autonomie ist das grosse Schlagwort der Hochschulpolitiker. Wer es verwendet, darf sich zu den Vernünftigen zählen, die wissen, worum es in der Hoch-schulpolitik geht. Dabei ist dieser Begriff überaus schwammig. Er bildet weder etwas ab, was in der Realität möglich ist noch löst er eines der Probleme, welche in der Hochschulpolitik zur Lösung anstehen. Travail.Suisse ist daher über-zeugt, dass sich viele Diskussionen versachlichen würden, wenn dieses Schlagwort aus der Hochschulpolitik verschwinden würde.
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Chancengleichheit auf dem Lehrstellenmarkt
Der Nationalrat hat heute morgen im Rahmen der Debatte zur Zuwanderung den Bundesrat beauftragt zu überprüfen, ob Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrstellensuche die gleichen Chancen haben wie Schweizer Jugendliche. Sollte die Chancengleichheit nicht gegeben sein, müsste die Landesregierung Massnahmen zur Verbesserung des Zugangs dieser Gruppe zum Lehrstellenmarkt vorsehen. Die grosse Kammer ist damit einem Postulat von Travail.Suisse-Vizepräsidentin und Nationalrätin Josiane Aubert (SP/VD) gefolgt.
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Abstimmungssonntag – auch bildungspolitische Erfolge
Er gleicht ein bisschen der süssen Kirsche auf der Torte: dieser kleine Sieg in Sachen Bildungspolitik, der am vergangenen Abstimmungssonntag erzielt worden, aber – verständlich – in den Schatten des grossen Rentenklau-Sieges geraten ist.
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Das Ende des Schweizerischen Verbandes für Berufsberatung SVB
Vor einigen Jahren, 2002 feierte der SVB sein 100-jähriges Jubiläum und konnte auf eine spannende und erfolgreiche Verbandsgeschichte zurückblicken. Die Leitung des SVB äus-serte sich an den Feierlichkeiten sehr optimistisch für das zweite Jahrhundert seines Beste-hens. Im Sommer 2008 wurde dennoch die Auflösung des Verbandes beschlossen. Für viele Aussenstehende war dieses abrupte Ende nicht zu verstehen und viele Fragen dazu blieben offen.
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Bildungspolitik des SGB bestätigt
Der erste nationale Bildungsbericht 2010 bestätigt die wichtigsten bildungspolitischen Handlungs-vorschläge des SGB.
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Erste Bildungsschritte für den ökologischen Umbau
Der Nebel über dem Kopenhagener Welt-Klimagipfel vom letzten Dezember hat sich gelichtet. Sollen die Bestrebungen für einen öko-sozialen Umbau der Gesellschaft auch nur annähernd gelingen, dann sind in allen Feldern die Aufgaben entschieden anzupacken. Bildung und Forschung fällt dabei eine wichtige Rolle zu. In der Schweiz sind erste Schritte eingeleitet.
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Anmerkungen zum Papier der Akademien der Wissenschaften Schweiz
Selten stehen die Akademien der Wissenschaften Schweiz im medialen Rampenlicht. Mit ihrem Weissbuch «Zukunft Bildung Schweiz – Anforderungen an das schweizerische Bildungssystem 2030» ist es ihnen im September 2009 gelungen. Allerdings war der Fokus der Mediendiskussion weniger auf den Inhalt als auf eine einzige Zuspitzung ausgelegt: «Die Berufsbildung als Auslaufmodell».
Von Peter Sigerist.
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Herausforderung Gesundheitsberufe
Gemäss einem Bericht der kürzlich von den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren sowie der nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit OdASanté erstellt worden ist, wird in der Schweiz jedes Jahr rund ein Drittel zuwenig Personal für den Gesundheits- und Pflegebereich ausgebildet. Im Bericht wird dringend dazu aufgerufen, das Personal zu erhalten und die Ausbildung in den Gesundheitsberufen zu stärken.
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Gewerkschaften erzielen erste Erfolge
Am 1. Januar 2010 traten neue Finanzierungsmassnahmen im Bereich der Bildung in Kraft. In der höheren Berufsbildung sind zusätzliche Finanzierungsmassnahmen absehbar, und ein neues Weiterbildungsgesetz ist unterwegs. Der SGB hat mit seiner Hartnäckigkeit die Türe zur Bildung für viele weiter aufgestossen.
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Die Berufsbildung ist entwicklungsfähig
Die Tertiarisierung der Wirtschaft, die horizontale Verschiebung zwischen den Wirtschaftssektoren, ist eine der Herausforderungen an die Berufsbildung. Die Tertiarisierung des Bildungssystems, die vertikale Anpassung der Qualifikationsprofile, ist die andere grosse Herausforderung an das (Berufs-)Bildungssystem. Beide Prozesse sind miteinander verschränkt, entwickeln sich stetig und auf dem Hintergrund von historisch gefällten Entscheidungen. Das System braucht Anpassungen auf der Basis der Dispositionen des neuen Berufsbildungsgesetzes mit dem Ziel, allen Jugendlichen, die sich für das Berufsbildungssystem entscheiden, so zu fördern, dass sie die gleichen Chancen für die Beschäftigungs- und Gesellschaftsfähigkeit erhalten, wie jene, die das System der Allgemeinbildung wählen.
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Zukunft Bildung Schweiz ?
Hoppla, da hat es doch eine hoch gelahrte Institution auf dem falschen Fuss er-wischt! Die Akademien der Wissenschaft Schweiz, in ihrem Selbstverständnis nichts weniger als die Vertretung aller Wissenschaften und als solche das Scharnier zur Gesellschaft, haben kurz nach den Sommerferien ein Weissbuch zur Zukunft der Bildung Schweiz aufgelegt. Normalerweise wäre dieses Weissbuch wohl kaum auf ein nennenswertes Echo gestossen, wäre da nicht das heutige Berufsbildungssystem etwas doch gar unbedarft als Auslaufmodell apostrophiert worden...
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Wie weiter mit der Höheren Berufsbildung?
Seit einiger Zeit wird in den einschlägigen Kreisen viel darüber geklagt, dass die Höhere Berufsbildung (HBB), bestehend aus den Höheren Fachschulen HF und den Berufs- und höheren Fachprüfungen, das Stiefkind in der Familie der schweizerischen Bildungsangebote sei. Und in der Tat, wenn wir die Bildungs- und Finanzstatistiken anschauen, stellen wir unschwer fest, dass die HBB im Vergleich zum Universitären- und Hochschulsektor nur einen Bruchteil der staatlichen Mittel erhält.
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Sand im Getriebe...
Im Mai 2006, vor rund drei Jahren also, haben Volk und Stände die neuen Bildungsrahmenartikel in der Bundesverfassung gutgeheissen, in denen auch ein neuer Artikel über die Förderung der Weiterbildung enthalten ist. Das Erstaunen war gross, als anstelle eines Gesetzesentwurfes ein „weiterbildungspolitischer“ Analysebericht für Ende 08 in Auftrag gegeben wurde. Was im Bereich Weiterbildung noch gross analysiert werden sollte, war niemandem so ganz klar. Mit einiger Verspätung kam dieser Bericht nun Ende März 09 in den BR. Wer erwartet hatte, dass nun nach Vorlage dieses Berichtes der Startschuss für ein Weiterbildungsgesetz gegeben werde, lag allerdings falsch...
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Berufsverbot?
Die Gewerbefreiheit wird eingeschränkt, wenn zum Schutze der Bevölkerung gewisse Berufstätigkeiten von einer testierten Ausbildung abhängig gemacht werden müssen. Die entsprechenden Vorschriften existieren schon lange, und wer eine solche Tätigkeit ausüben will, kennt diese und wird sich mit einer entsprechenden Ausbildung darauf vorbereiten. Nun gibt es aber auch Berufe, deren Ausübung neu oder verschärft reglementiert wird.
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Arbeit und Einkommen für alle statt Party der Aktionäre und Topmanager
Die Beschäftigungsbilanz der Schweiz in den 1990er und 2000er Jahren ist bedenklich schlecht.
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Bildungsmassnahmen gegen die Krise
Bildungsmassnahmen sollen nicht auf die jungen und jüngeren Lernenden allein beschränkt, sondern auf alle Alterskategorien generationengerecht verteilt werden. Wir setzen heute in erster Linie auf Massnahmen, die zielführende und vollwertige Bildungsangebote (anerkannte, arbeitsmarkttaugliche Abschlüsse) beinhalten, die auf bestehenden, auszuweitenden Angeboten beruhen und damit sofort realisiert und wirksam werden können.
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SGB solidarisch mit protestierenden Studierenden
Der Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) ist erfreut über die weltweit hohe
Beteiligung der Studierenden im Rahmen der internationalen Aktionswoche „Our Education ist not
for sale“.
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Gesellschaftliche Kosten der Ausbildungslosigkeit in der Schweiz.
Die erwarteten durchschnittlichen Kosten
der Ausbildungslosigkeit, die für die Gesellschaft
in der Form von höheren Sozialausgaben
und geringeren Sozialversicherungsund
Steuereinnahmen entstehen, betragen
für Personen, die in der Schweiz die obligatorische
Schule absolviert haben, zwischen
8'069 Franken (Mittelwertschätzer Minimalvariante)
und 11'201 Franken (Mittelwertschätzer
Maximalvariante) pro Person und
Jahr. Wird einer Person ohne Sek IIAbschluss
ermöglicht, einen Sek II-Abschluss
nachzuholen, können also gesellschaftliche
Kosten in der Höhe von rund 10'000 Franken
pro Jahr eingespart werden. Zusätzlich
können erhebliche Einkommensnachteile
für das Individuum selber vermieden werden.
Schlussbericht Studie Büro BASS
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Medienkonferenz vom 19.5.2009
Erstausbildung von Erwachsenen: Eine Investition, die sich lohnt
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Medienkonferenz vom 19.5.2009
Sozialhilfe für Jugendliche: Ausbildung muss absolute Priorität haben!
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Medienkonferenz vom 19.5.2009
Ausbildung neu denken
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Medienkonferenz vom 19.5.2009
Gesellschaftliche Kosten der Ausbildungslosigkeit in der Schweiz. Zusammenfassung der Studie des Büro BASS.
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Medienkonferenz vom 26.5.2009
Nachfrageorientierte Finanzierung: Bildungsgutscheine wirken!
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Medienkonferenz 26.5.2009
Lebenslanges Lernen: Früh übt sich, was ein Meister werden will!
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Medienkonferenz vom 26.5.2009
Ein Gutschein, der vielen viel bringt
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Medienkonferenz vom 26.5.2009
Wer die Studierenden der höheren Berufsbildung mehr stützt, sorgt auch für mehr sozialen Ausgleich
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Neue Literatur zur Berufsbildung: Studien zeigen gangbare Wege in die Zukunft auf
Der Dornröschenschlaf in der wissenschaftlichen Literatur zur Berufsbildung ist vorbei.
Mehrere neuere Publikationen, darunter Berichte der OECD, entwickeln Thesen, die
weiter zu verarbeiten wären. Die brisanteste Herausforderung: Wie bewältigt die Berufsbildung
die nun auch auf den Lehrstellenmarkt durchschlagende Krise? Ein – unvollständiger
– Überblick von Peter Sigerist, SGB-Zentralsekretär Ressort Bildung.
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Stellungnahme zur BBT-Pressekonferenz „Weiterbildung und Bildungsgutscheine“
Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte und für die Höhere Berufsbildung gezielt verbessern
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