Standpunkte Bildungspolitik
Bildungsverachtung oder Verachtung der Berufsbildung?
Im „Tagesanzeiger“ und im „Bund“ vom 8. Oktober 2011 ist ein Artikel von Prof. Philipp Sarasin erschienen, welcher der Schweiz „Bildungsverachtung“ vorwirft. Hier eine Antwort von Dr. Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse
und Bruno Weber, Leiter Bildungspolitik, Travail.Suisse.
Mehr dazu...
Höhere Fachschulen anerkennen ist ein Gebot der Stunde
„Höhere Fachschulen“ gibt es im Berufsbildungssystem nicht mehr. Seit dem Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes gibt es nur noch eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge der höheren Fachschulen. Diese Lösung führt zu unnötigen administrativen Aufwendungen. Nach Meinung von Travail.Suisse ist es ein Gebot der Stunde, wieder zur Anerkennung von höheren Fachschulen zurückzukehren.
Mehr dazu...
Merci Pierre!
(ea) Der vorangehende Beitrag „Der Wind beginnt zu drehen!“ ist wohl der letzte von Peter Sigerist für den SGB-Newsletter. Mitte Juli gibt Sigerist seine Verantwortung für Bildungspolitik beim SGB in jüngere Hände ab. 16 Jahre war er als Zentralsekretär für den SGB tätig, 13 Jahre lang prägte er die Bildungspolitik weit über die Gewerkschaften hinaus.
Mehr dazu...
Der Wind beginnt zu drehen!
Seit den neunziger Jahren verlangt der SGB von den Betrieben mehr Lehrstellen. Das Angebot soll die Nachfrage der Jugendlichen deutlich übertreffen. Denn nur so können auch die Lehrlinge wie die Gymnasiast/innen ihren persönlichen Wunsch in der Berufswahl verwirklichen. In vielen Regionen der Schweiz trifft dies aufgrund der sinkenden Schüler/innenzahlen nun für eine längere Zeitspanne ein. Die Jungen soll’s freuen. Die Betriebe sollen nicht klagen, sondern das Angebot aufrecht erhalten und attraktiver gestalten.
Von Peter Sigerist, SGB-Zentralsekretär Bildung
Mehr dazu...
Nationalrat stärkt einstimmig die Höhere Berufsbildung
Der Nationalrat ist den Sozialpartnern und insbesondere dem SGB einstimmig gefolgt und hat die bundesrätliche Botschaft zur Förderung der Bildung und Forschung und Innovation für 2012 (BFI 2012) um rund 100 Millionen aufgestockt. Dank diesem wichtigen gewerkschaftlichen Erfolg wird die Höhere Berufsbildung gestärkt.
von Peter Sigerist, SGB-Zentralsekretär
Mehr dazu...
SGB-Position zur Entwicklung im Bereich Hochschulförderungs- und Koordinations-gesetz (HFKG)
Wachsende Bedeutung der Hochschulbildung, auch für die Gewerkschaften.
Mehr dazu...
Gewerkschaftliche Bildungspolitik: Stand und Aufgaben
Bildungsgewerkschaften: Projektabschluss; externe Evaluation; Kontaktpflege
Mehr dazu...
Rolle der Organisationen der Arbeitswelt ist aufzuwerten
Bis heute ist noch nicht klar, welche Rolle die Organisationen der Arbeitswelt im neuen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) haben sollen. Travail.Suisse setzt sich dafür ein, dass die Organisationen der Arbeitswelt mit vier Vertreterinnen oder Vertretern und mit Antragsrecht in der Hochschulkonferenz integriert werden.
Mehr dazu...
Berufliche Grund- und höhere Berufsbildung aus einem Guss
Wichtige Veränderungen in der Wirtschaft und bei der Anzahl der Volksschulabgängerinnen und -abgänger provozieren eine zugespitzte Diskussion zwischen den Verantwortlichen der Allgemein- und der Berufsbildung. Statt den einen gegen den anderen Bildungsweg auszuspielen, versuche ich an dieser Stelle aufzuzeigen, wie sich die Berufsbildung weiterentwickeln sollte.
von Peter Sigerist
Mehr dazu...
Véronique Polito zur neuen Zentralsekretärin für Bildungspolitik gewählt
Der Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) hat an seiner heutigen Sitzung einstimmig Véronique Polito Schmidt als neue Zentralsekretärin für Bildungspolitik gewählt. Sie wird in dieser Funktion Peter Sigerist ablösen, der nach 16jährigem engagiertem und erfolgreichem Wirken auf Mitte Jahr pensioniert wird.
Mehr dazu...
Ständerat macht ersten Schritt zur Stärkung
Der Ständerat hat heute im Rahmen der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI 2012) einen zwar kleinen, aber ersten Schritt zur Stärkung der Berufsbildung getan: Er hat die Vorlage des Bundesrates um rund 50 Millionen aufgestockt, mit dem Ziel, die höhere Berufsbildung zu fördern.
Mehr dazu...
Schule privatisieren – ein weiteres Nein
Tessin, Baselland, Thurgau und nun auch St. Gallen: Regelmässig sagen vier Fünftel der Stimmenden nein zu kantonalen Initiativen, die die Volksschule ganz oder teilweise privatisieren wollen... Affaire à suivre.
Mehr dazu...
In der Bildungspolitik fehlt der Weitblick
Bildung und Forschung als bedeutsames Investitionsfeld brauchen Stabilität und Stetigkeit. Ständige
Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft und komplexere demokratische Prozesse verlangen
höhere Bildungskompetenzen für alle. Von Peter Sigerist (NZZ vom 8.2.2011)
Mehr dazu...
Zurück auf Feld 1!
Das Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) hat die ständerätliche Beratung überstanden und kommt nun in die vorberatende Kommission des Nationalrates. Aus Sicht des SGB sollte die grosse Kammer das Geschäft an den Bundesrat zurückweisen.
von Peter Sigerist, SGB-Zentralsekretär für Bildung
Mehr dazu...
Politisieren für oder gegen die Kinder?
Am 1. August 2009 ist das HarmoS-Konkordat in Kraft getreten. Damit harmo-nisieren die Kantone die obligatorische Schule (Volksschule) aufgrund des Auftrags der Bundesverfassung Art. 61a. Die Diskussion um HarmoS hat die Volksschule zum Politikum werden lassen. Ob zu ihrem Nutzen, ist fraglich. Auf alle Fälle leidet dabei die Sachlichkeit. Vorwürfe und Halbwissen prägen die Diskussionen. Die Gefahr besteht, dass die Volksschule politisch miss-braucht wird. Travail.Suisse sieht darin eine grosse Gefahr, dass nicht mehr für, sondern aus politischem Kalkül gegen die Kinder politisiert wird.
Mehr dazu...
Bildungspolitische Herausforderungen
Kongresspapier 2: Leitlinien zur Allgemeinbildung, zur Berufs- und Weiterbildung
Mehr dazu...
Mehr Bundesmittel für die Berufsbildung – dank SGB
Trotz mehr Lehrstellen: noch zu viele Schulabgänger/innen finden keinen Bildungsanschluss. Und die höhere Berufsbildung gerät unter Druck. Die sechste nationale Lehrstellenkonferenz (NLK) beschloss Besserung. Dabei stiess der SGB-Vorschlag, der Bund müsse seine Beiträge um rund 100 Millionen erhöhen, auf breite Zustimmung – ein wichtiger gewerkschaftlicher Erfolg.
von Peter Sigerist
Mehr dazu...
More of the same …
Die Schweiz lässt sich punkto Bildung nicht lumpen. Wir haben weltweit den höchsten pro -Kopf - Anteil bei den Bildungsausgaben für unsere Schüler und Schülerinnen, Studentinnen und Studenten. Und wir bezeichnen Bildung gerne als unseren einzigen Rohstoff. Das stimmt zwar nicht ganz, hört sich aber in jeder Diplom- und Festrede gut an und ist auch als Aufruf zu verstehen, sich aus-, fort- und weiterzubilden. Immer, am besten lebenslang, - und in hohen Dosen!
Mehr dazu...
Validierungsverfahren in der Nachholbildung etablieren
Die Kantone sind jetzt gefordert, die Validierung von Bildungsleistungen als neuen Weg in der Nachholbildung zu etablieren. Dabei müssen die interkan-tonale Zusammenarbeit verstärkt, das Angebot an Berufen ausgebaut und die Zielgruppen der Nachholbildung mit geeigneten Mitteln informiert werden. Die Qualifizierung von Erwachsenen ohne anerkannten Berufsabschluss ist neben einem attraktiven Lehrstellenangebot ein wichtiges Instrument, um den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft zu decken. Für Ausbil-dungslose hingegen ist der Erwerb eines Berufsabschlusses eine wirksame Stra-tegie gegen Arbeitslosigkeit und Armut.
Mehr dazu...
Validierung von Bildungsleistungen: Für Jugendliche keine Alternative zur Berufslehre
Ein Validierungsverfahren, das zu einem Berufsabschluss führt, ist keine Al-ternative zur ordentlichen Lehre für Jugendliche. Die Befürchtung, Jugendliche könnten nach der Schule den direkten Einstieg in die Arbeitswelt suchen und erst nach fünf Jahren Berufspraxis mit einem Validierungsverfahren einen Ab-schluss nachholen, ist unbegründet. Das Validierungsverfahren ist ein Bil-dungsangebot, das sich an Erwachsene richtet und hohe Anforderungen an die Selbstkompetenz und Reflexionsfähigkeit stellt.
Mehr dazu...
ENTERPRIZE 2010 – Auszeichnung für Unternehmergeist in der Berufsbildung
LAUDATIO von Peter Sigerist
Mehr dazu...
Die Krux mit den Dienstleistungsberufen
Das duale Berufsbildungssystem, Typ Meisterlehre, eignet sich vorzüglich für die gewerblichen und industriellen Grundbildungen. Hier hat diese Ausbildungsform ihre Wurzeln und in diesem Wirtschaftssektor wurde sie zum heutigen Erfolgsmodell entwickelt. Die Berufsfelder sind klar geschnitten und es bestehen Verbände, denen diese eindeutig zuzuordnen sind. Mit den Fachverantwortlichen in den kantonalen Berufsfachschulen ist man bestens bekannt und vernetzt.
Mehr dazu...
Bildungspolitische Herausforderungen
SGB-Kongress vom 5./6.November 2010: Die Überwindung der im OECD-Vergleich ausgeprägten sozialen Ungleichheit von Bildungs-chancen in der Schweiz ist bildungspolitisch zentral. Der Rechtsanspruch aller Jugendlicher auf eine genügende Bildung und der Zugang aller Arbeitnehmer/innen zur Weiterbildung ist für deren Zukunft, aber auch für die Zukunft des Landes und insbesondere für dessen sozialen Zu-sammenhalt relevanter als die im allgemeinen prioritär diskutierte „Exzellenz- und Eliten-Förderung im globalen Markt“. Den Gewerkschaften kommt dieser Aufgabe eine besondere Bedeutung zu.
Mehr dazu...
Wettbewerbsvorteil, nicht Auslaufmodell!
(Nicht nur) persönliche Betrachtungen zur Schweizer Berufsbildung...
Prof. Michèle Rosenheck, Leiterin Berufsbildung, Kaufmännischer Verband Schweiz
Beitrag für die Publikation „Berufsbildung: Auslaufmodell oder Zukunftsporjekt“ des Kaufmännischen Verbandes Zürich (Schriftenreihe des KVZ 1/10)
Mehr dazu...
Migration oder Bildungsstrategien?
Der schweizerische Arbeitsmarkt rechnet in den nächsten Jahren mit einem Ar-beitskräftemangel. Befürchtungen bestehen vor allem im Hinblick auf den Ge-sundheitsbereich , den Lehrerberuf und die MINT-Bereiche . Ein möglicher Arbeitskräftemangel fordert neben der Migrationspolitik auch die Bildungspo-litik heraus. Travail.Suisse präsentiert mit diesem Artikel einige Grundüberle-gungen und benennt prioritäre Massnahmen.
Mehr dazu...
Kein Widerspruch zwischen Praxis und Theorie
Am 21. April 2010 fand in Bern die Fachtagung «Zukunft Bildung Schweiz» statt, organisiert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung. Ziel der Tagung war es, ausgewählte Aspekte des Weissbuchs „Zukunft Bildung Schweiz“ zu diskutieren.
Mehr dazu...
Soziale Ungleichheit überwinden
Das Bildungssystem soll soziale Ungleichheit überwinden helfen. Jede seiner Stufen kann dazu einen Beitrag leisten, wenn in die Qualität der Bildungsvermittlung genügend investiert wird. Allein kann das Bildungssystem soziale Ungleichheit jedoch nur dämpfen, nicht überwinden. Thesen von Peter Sigerist
Mehr dazu...
Autonomie: Für wen?
Autonomie ist das grosse Schlagwort der Hochschulpolitiker. Wer es verwendet, darf sich zu den Vernünftigen zählen, die wissen, worum es in der Hoch-schulpolitik geht. Dabei ist dieser Begriff überaus schwammig. Er bildet weder etwas ab, was in der Realität möglich ist noch löst er eines der Probleme, welche in der Hochschulpolitik zur Lösung anstehen. Travail.Suisse ist daher über-zeugt, dass sich viele Diskussionen versachlichen würden, wenn dieses Schlagwort aus der Hochschulpolitik verschwinden würde.
Mehr dazu...
Chancengleichheit auf dem Lehrstellenmarkt
Der Nationalrat hat heute morgen im Rahmen der Debatte zur Zuwanderung den Bundesrat beauftragt zu überprüfen, ob Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrstellensuche die gleichen Chancen haben wie Schweizer Jugendliche. Sollte die Chancengleichheit nicht gegeben sein, müsste die Landesregierung Massnahmen zur Verbesserung des Zugangs dieser Gruppe zum Lehrstellenmarkt vorsehen. Die grosse Kammer ist damit einem Postulat von Travail.Suisse-Vizepräsidentin und Nationalrätin Josiane Aubert (SP/VD) gefolgt.
Mehr dazu...
Abstimmungssonntag – auch bildungspolitische Erfolge
Er gleicht ein bisschen der süssen Kirsche auf der Torte: dieser kleine Sieg in Sachen Bildungspolitik, der am vergangenen Abstimmungssonntag erzielt worden, aber – verständlich – in den Schatten des grossen Rentenklau-Sieges geraten ist.
Mehr dazu...
Das Ende des Schweizerischen Verbandes für Berufsberatung SVB
Vor einigen Jahren, 2002 feierte der SVB sein 100-jähriges Jubiläum und konnte auf eine spannende und erfolgreiche Verbandsgeschichte zurückblicken. Die Leitung des SVB äus-serte sich an den Feierlichkeiten sehr optimistisch für das zweite Jahrhundert seines Beste-hens. Im Sommer 2008 wurde dennoch die Auflösung des Verbandes beschlossen. Für viele Aussenstehende war dieses abrupte Ende nicht zu verstehen und viele Fragen dazu blieben offen.
Mehr dazu...
Bildungspolitik des SGB bestätigt
Der erste nationale Bildungsbericht 2010 bestätigt die wichtigsten bildungspolitischen Handlungs-vorschläge des SGB.
Mehr dazu...
Erste Bildungsschritte für den ökologischen Umbau
Der Nebel über dem Kopenhagener Welt-Klimagipfel vom letzten Dezember hat sich gelichtet. Sollen die Bestrebungen für einen öko-sozialen Umbau der Gesellschaft auch nur annähernd gelingen, dann sind in allen Feldern die Aufgaben entschieden anzupacken. Bildung und Forschung fällt dabei eine wichtige Rolle zu. In der Schweiz sind erste Schritte eingeleitet.
Mehr dazu...
Anmerkungen zum Papier der Akademien der Wissenschaften Schweiz
Selten stehen die Akademien der Wissenschaften Schweiz im medialen Rampenlicht. Mit ihrem Weissbuch «Zukunft Bildung Schweiz – Anforderungen an das schweizerische Bildungssystem 2030» ist es ihnen im September 2009 gelungen. Allerdings war der Fokus der Mediendiskussion weniger auf den Inhalt als auf eine einzige Zuspitzung ausgelegt: «Die Berufsbildung als Auslaufmodell».
Von Peter Sigerist.
Mehr dazu...
Herausforderung Gesundheitsberufe
Gemäss einem Bericht der kürzlich von den kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren sowie der nationalen Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit OdASanté erstellt worden ist, wird in der Schweiz jedes Jahr rund ein Drittel zuwenig Personal für den Gesundheits- und Pflegebereich ausgebildet. Im Bericht wird dringend dazu aufgerufen, das Personal zu erhalten und die Ausbildung in den Gesundheitsberufen zu stärken.
Mehr dazu...
Gewerkschaften erzielen erste Erfolge
Am 1. Januar 2010 traten neue Finanzierungsmassnahmen im Bereich der Bildung in Kraft. In der höheren Berufsbildung sind zusätzliche Finanzierungsmassnahmen absehbar, und ein neues Weiterbildungsgesetz ist unterwegs. Der SGB hat mit seiner Hartnäckigkeit die Türe zur Bildung für viele weiter aufgestossen.
Mehr dazu...
Die Berufsbildung ist entwicklungsfähig
Die Tertiarisierung der Wirtschaft, die horizontale Verschiebung zwischen den Wirtschaftssektoren, ist eine der Herausforderungen an die Berufsbildung. Die Tertiarisierung des Bildungssystems, die vertikale Anpassung der Qualifikationsprofile, ist die andere grosse Herausforderung an das (Berufs-)Bildungssystem. Beide Prozesse sind miteinander verschränkt, entwickeln sich stetig und auf dem Hintergrund von historisch gefällten Entscheidungen. Das System braucht Anpassungen auf der Basis der Dispositionen des neuen Berufsbildungsgesetzes mit dem Ziel, allen Jugendlichen, die sich für das Berufsbildungssystem entscheiden, so zu fördern, dass sie die gleichen Chancen für die Beschäftigungs- und Gesellschaftsfähigkeit erhalten, wie jene, die das System der Allgemeinbildung wählen.
Mehr dazu...
Zukunft Bildung Schweiz ?
Hoppla, da hat es doch eine hoch gelahrte Institution auf dem falschen Fuss er-wischt! Die Akademien der Wissenschaft Schweiz, in ihrem Selbstverständnis nichts weniger als die Vertretung aller Wissenschaften und als solche das Scharnier zur Gesellschaft, haben kurz nach den Sommerferien ein Weissbuch zur Zukunft der Bildung Schweiz aufgelegt. Normalerweise wäre dieses Weissbuch wohl kaum auf ein nennenswertes Echo gestossen, wäre da nicht das heutige Berufsbildungssystem etwas doch gar unbedarft als Auslaufmodell apostrophiert worden...
Mehr dazu...
Wie weiter mit der Höheren Berufsbildung?
Seit einiger Zeit wird in den einschlägigen Kreisen viel darüber geklagt, dass die Höhere Berufsbildung (HBB), bestehend aus den Höheren Fachschulen HF und den Berufs- und höheren Fachprüfungen, das Stiefkind in der Familie der schweizerischen Bildungsangebote sei. Und in der Tat, wenn wir die Bildungs- und Finanzstatistiken anschauen, stellen wir unschwer fest, dass die HBB im Vergleich zum Universitären- und Hochschulsektor nur einen Bruchteil der staatlichen Mittel erhält.
Mehr dazu...
Sand im Getriebe...
Im Mai 2006, vor rund drei Jahren also, haben Volk und Stände die neuen Bildungsrahmenartikel in der Bundesverfassung gutgeheissen, in denen auch ein neuer Artikel über die Förderung der Weiterbildung enthalten ist. Das Erstaunen war gross, als anstelle eines Gesetzesentwurfes ein „weiterbildungspolitischer“ Analysebericht für Ende 08 in Auftrag gegeben wurde. Was im Bereich Weiterbildung noch gross analysiert werden sollte, war niemandem so ganz klar. Mit einiger Verspätung kam dieser Bericht nun Ende März 09 in den BR. Wer erwartet hatte, dass nun nach Vorlage dieses Berichtes der Startschuss für ein Weiterbildungsgesetz gegeben werde, lag allerdings falsch...
Mehr dazu...
Berufsverbot?
Die Gewerbefreiheit wird eingeschränkt, wenn zum Schutze der Bevölkerung gewisse Berufstätigkeiten von einer testierten Ausbildung abhängig gemacht werden müssen. Die entsprechenden Vorschriften existieren schon lange, und wer eine solche Tätigkeit ausüben will, kennt diese und wird sich mit einer entsprechenden Ausbildung darauf vorbereiten. Nun gibt es aber auch Berufe, deren Ausübung neu oder verschärft reglementiert wird.
Mehr dazu...
Arbeit und Einkommen für alle statt Party der Aktionäre und Topmanager
Die Beschäftigungsbilanz der Schweiz in den 1990er und 2000er Jahren ist bedenklich schlecht.
Mehr dazu...
Bildungsmassnahmen gegen die Krise
Bildungsmassnahmen sollen nicht auf die jungen und jüngeren Lernenden allein beschränkt, sondern auf alle Alterskategorien generationengerecht verteilt werden. Wir setzen heute in erster Linie auf Massnahmen, die zielführende und vollwertige Bildungsangebote (anerkannte, arbeitsmarkttaugliche Abschlüsse) beinhalten, die auf bestehenden, auszuweitenden Angeboten beruhen und damit sofort realisiert und wirksam werden können.
Mehr dazu...
SGB solidarisch mit protestierenden Studierenden
Der Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) ist erfreut über die weltweit hohe
Beteiligung der Studierenden im Rahmen der internationalen Aktionswoche „Our Education ist not
for sale“.
Mehr dazu...
Gesellschaftliche Kosten der Ausbildungslosigkeit in der Schweiz.
Die erwarteten durchschnittlichen Kosten
der Ausbildungslosigkeit, die für die Gesellschaft
in der Form von höheren Sozialausgaben
und geringeren Sozialversicherungsund
Steuereinnahmen entstehen, betragen
für Personen, die in der Schweiz die obligatorische
Schule absolviert haben, zwischen
8'069 Franken (Mittelwertschätzer Minimalvariante)
und 11'201 Franken (Mittelwertschätzer
Maximalvariante) pro Person und
Jahr. Wird einer Person ohne Sek IIAbschluss
ermöglicht, einen Sek II-Abschluss
nachzuholen, können also gesellschaftliche
Kosten in der Höhe von rund 10'000 Franken
pro Jahr eingespart werden. Zusätzlich
können erhebliche Einkommensnachteile
für das Individuum selber vermieden werden.
Schlussbericht Studie Büro BASS
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 19.5.2009
Erstausbildung von Erwachsenen: Eine Investition, die sich lohnt
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 19.5.2009
Sozialhilfe für Jugendliche: Ausbildung muss absolute Priorität haben!
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 19.5.2009
Ausbildung neu denken
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 19.5.2009
Gesellschaftliche Kosten der Ausbildungslosigkeit in der Schweiz. Zusammenfassung der Studie des Büro BASS.
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 26.5.2009
Nachfrageorientierte Finanzierung: Bildungsgutscheine wirken!
Mehr dazu...
Medienkonferenz 26.5.2009
Lebenslanges Lernen: Früh übt sich, was ein Meister werden will!
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 26.5.2009
Ein Gutschein, der vielen viel bringt
Mehr dazu...
Medienkonferenz vom 26.5.2009
Wer die Studierenden der höheren Berufsbildung mehr stützt, sorgt auch für mehr sozialen Ausgleich
Mehr dazu...
Neue Literatur zur Berufsbildung: Studien zeigen gangbare Wege in die Zukunft auf
Der Dornröschenschlaf in der wissenschaftlichen Literatur zur Berufsbildung ist vorbei.
Mehrere neuere Publikationen, darunter Berichte der OECD, entwickeln Thesen, die
weiter zu verarbeiten wären. Die brisanteste Herausforderung: Wie bewältigt die Berufsbildung
die nun auch auf den Lehrstellenmarkt durchschlagende Krise? Ein – unvollständiger
– Überblick von Peter Sigerist, SGB-Zentralsekretär Ressort Bildung.
Mehr dazu...
Stellungnahme zur BBT-Pressekonferenz „Weiterbildung und Bildungsgutscheine“
Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte und für die Höhere Berufsbildung gezielt verbessern
Mehr dazu...
